1990 - 1999 Einsätze

11.02.1990

PKW-Unfall Heuchlingen - Leinzell

Fahrer stirbt an der Einsatzstelle

Alarmierung: 21.45 Uhr
Einsatzende: 02:00 Uhr
Einsatzstelle : Heuchlingen - Leinzell, unmittelbar vor Horn
Der verunglückte PKW liegt auf dem Dach.

Lage an der Unfallstelle und Unfallverlauf:

Ein grüner Audifuhr, von Heuchlingen herkommend, in Richtung Horn. Nach der Kläranlage, unmittelbar nach der Kuppe, kam das Fahrzeug, vermutlich wegen Eisglätte, von der Fahrbahn ab. Der PKW scherte nach rechts aus und fuhr auf eine Böschung, blieb nach ca. 50 m am rechten Straßenrand dachwärts liegen. Vorher rasierte das Fahrzeug noch ein gro0es Verkehrsschild. Im Fahrzeug saßen zwei Personen.
Der Fahrer wurde bei diesem Unfall getötet, die Frau schwer verletzt
Beim Eintreffen an der Unfallstelle war der Fahrer bereits befreit.
Mit den Beleuchtungssatz wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Die Polizei führte die Spurensicherung durch. Sicherstellung Brandschutz am PKW durch zwei Pulverlöscher.
Gegen 1:30 Uhr war der Einsatz für die Heuchlinger Feuerwehr beendet.
Die Stille Alarmierung klappte sehr gut. Fürs nächste Jahr sollte aber die Beschaffung von weiteren 10 Funkmeldern angestrebt werden.


12.02.1990

Sicherstellung der Heuchlinger Wasserversorgung

Durch einen großen Wasserrohrbruch lief das Heuchlinger Wassertresorvier fast leer. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung für die Bevölkerung baute die Feuerwehr eine Verbindungsleitung zum Holzleuter Wassernetz auf.
Bei großer Kälte und Schneetreiben wurde eine B-Leitung von der Küferstraße nach Holzleuten aufgebaut und betrieben.

Der Wasserrohrbruch befand sich in der Küferstraße


15. Februar 1990

Wieder Hochwasser

Hochwasser Küferstraße. (Starker Regen) Damm Küferbach überflutet. Gefahr des Dammbruchs bestand.
Betroffene Häuser: Bäckerei Seibold, Geiger Alois, Hertl, Weber, Hirlebaurs, TV Halle, Wöller Friedolin, Schuster Agnes, Sachsenmaier Josef, Illgauds Willi, Erich Vogt, Schmid Hermann, Weber Robert, Grezelius, Gold Holzleuten.

Mit großem Aufwand wurde am Steinriegelweg erneut ein "Schaltafel-Damm" aufgebaut. Er sollte verhindern, das das Leinwasser nicht wieder auf die Leinzeller Straße fließt. 1988 war dadurch der gesamte Ortkern überflutet. Das Material stellte Gipser Hirsch zur Verfügung.

Die Straße nach Laubach wurde überflutet. Die Straße musste gesperrt werden.

In der Breite, Alte Mögglinger Straße, Gänsbühlstraße sowie die Küferstraße wurden überflutet. Das Hochwasser hinterließ eine Geröll- und Schlammschicht.
Die Feuerwehr war zwei Tage zur Säuberung im Einsatz. Zum Transport wurden zusätzlich noch zwei Privat-Traktoren eingesetzt.

Dem Hochwasser vorangegangen waren 6 Regentage. In der Nacht vor dem Hochwasser verstärkte sich der Regen. Am Morgen war dann einmal wieder in Heuchlingen "Land unter".

Die Aufräumungs- und Reinigungsarbeiten dauerten bis zum 20.02.


16.02.1990
Trinkwasserausfall auf dem Brackwang.
Zusammen mit Landwirten versorgte die Feuerwehr den Brackwang mit Trinkwasser. Von Heuchlingen aus wurde das Wasser in Vakuumfässern auf den Brackwang im Pendelverkehr transportiert und die Brunnenschächte aufgefüllt. Das TLF aus Heubach übernahm die Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung.


17.02.1990

Immer noch aufräumen nach der Flut
Die Aufräumungsarbeiten nach dem Hochwasser sind immer noch nicht abgeschlossen. Den ganzen Samstag waren die Feuerwehrangehörigen mit dieser Aufgabe beschäftigt.


19.02.1990
Wassereinbruch und Ölaustritt in einemTankraum in der Brackwangerstraße

Eine größere Menge Öl ist im Tankraum ausgelaufen. 4 Mann waren zum Aufnehmen des Öls eingesetzt.
20.02.1990 weiteres Öl tritt aus. Die Feuerwehr wieder im Einsatz.


19.02.90

Hochwassernachwehen: Kein Ende abzusehen
Die Aufräumungsarbeiten dauerten heute noch an. Über 1000 Sandsäcke wurden geleert und zum Trocknen aufgehängt. Die Raiba stellte ihr Lagerhaus der Feuerwehr zur Verfügung.


Erneuter Umwelteinsatz

Am 17.03.1990 ereignete sich auf der Hauptstraße in Richtung Laubach ein Verkehrsunfall. (Ca. 3:00 Uhr)

Am PKW lief Benzin aus.


04.05.1990

Schwelbrand im Stöckach
Aus unbekannten Gründen entstand im Waldgebiet "Stöckach" ein Waldbrand. Zur Bekämpfung waren 12 Mann eingesetzt. Aufgrund der großen Entfernung zur nächsten Wasserentnahmestelle wurde der Brand mit Waldbrandbratschen und Schaufeln bekämpft. Der Landwirt vom Gollenhof transportierte in seinem
Vakuum Fass Wasser zur Einsatzstelle. Im Einsatz waren 12 Mann.

Alarmierung: 15.22 -Einsatzende: 17:30 Uhr


04.08.1990
Öleinsatz bei der Firma CSG Grimm

Brühlstraße

Vor dem Gebäude stürzte eine Maschine beim Transport auf die Straße. Das Maschinenöl lief aus. Zur Beseitigung waren 3 Mann eingesetzt. Im Einsatz war der Ford Transit.
In die Kanalisation und ins Erdreich ist kein Öl eingedrungen.


11.09.1990

PKW Unfall
Auf der Landesstraße nach Schechingen ereignete sich ein PKW Unfall. Aus dem Fahrzeug lief Öl und Benzin aus. Zur Aufnahme waren zwei Feuerwehrangehörige eingesetzt.

 

05.05.1991

Motorenöl auf der Kreisstraße Holzleuten

Sonntag, 05.05.1991

„Große Ölspur auf der Kreisstraße Heuchlingen- Reichenbach". 12 Sack Ölbindemittel verbraucht
Ursache: Technischer Defekt an einem PKW. Von Heuchlingen her kommend fuhr das Fahrzeug auf der Kreisstraße in Richtung Reichenbach. Kurz vor dem Ort blieb sein Fahrzeug defekt liegen. Die Ölschraube hatte sich gelöst. Erst dort bemerkte der Fahrer, daß er ein Ölspur von ca. 2 Km hinterließ. Er alarmierte die Heuchlinger Feuerwehr. Wetter: leichter Regen.
Durch die nasse Straße verteilte sich das ausgelaufene Öl über die gesamte Breite.
Polizei und Straßenmeisterei waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Einsatzbeginn: 11:30 Uhr Einsatzende: 14:00 Uhr
Im Einsatz waren 20 Mann. Des weiteren wurde ein Traktor mit Streugerät und Besen vom Bauhof eingesetzt.


08.04.1991

Ölspur Landesstraße 1075 in Richtung Laubach bis Gemarkungsgrenze.

Alarmierung: 18:50 Uhr

Von der Dorfmitte, Abzweigung in Richtung Kirche, weiter auf der Laubacher Straße, bis nach Laubach, lag eine satte Dieselspur auf der Fahrbahn. Wie später bekannt wurde, ging die Verunreinigung weiter bis nach Dewangen. Die Kameraden aus Abtsgmünd werden ebenfalls alarmiert. Sie reinigen die Straße von Laubach in Richtung Heuchlingen.

Aus Heuchlingen sind 22 Mann und drei Fahrzeuge im Einsatz.

Einsatzende: 21:00 Uhr.

Trotz intensiver Ermittlungen konnte der Verursacher nicht festgestellt werden


11.04.1991

Suchaktion Großalarm

Donnerstag, 11.04.1991, 13:00 Uhr.
Die Sirene heult auf und alarmiert die Feuerwehrmänner. Beim Eintreffen der ersten Männer am Gerätehaus steht der Hausmeiser vom Aussiedlerwohnheim, Kurt Hirner, atemlos am Sirenen-Knopf-Schalter. „Schnell helft - zwei Kinder vom Wohnheim sind spurlos verschwunden".
13:15 Nachalarmierung über Funkmeldeempfänger. Großalarm für die gesamte Wehr. Polizei und Kripo werden zusätzlich nach Heuchlingen gerufen
Die Kinder waren zuletzt an der Lein gesehen worden. Das Schlimmste wurde befürchtet. Eine große Suchaktion begann.
Gegen 14:00 Uhr tauchten die Kinder wohlbehalten und unverletzt wieder auf. Sie waren, der Lein entlang, in Richtung Leinzell „gewandert".


16.07.1991

Fehlalarmierung Waldbrand nach Horn
Alarmierung: 23:20 Uhr, Einsatzende: 23:45 Uhr. Im Einsatz waren 11 Mann und beide Fahrzeuge.
Einsatzauftrag: „Waldbrand zwischen Heuchlingen und Horn. Tätigkeit: Die Landesstraße 1075 wurde bis zur Gemarkungsgrenze abgefahren. Ein Feuer konnte nicht entdeckt werden. Bei dem gemeldeten Feuer handelte es sich um ein Lagerfeuer im Hackbank. Die Feuerstelle wurde angefahren. Da keine Gefahr bestand brauchte die Feuerwehr nicht eingreifen.

Eine Autofahrerin sah das Feuer als sie auf der Landesstraße 1075 in Richtung Horn unterwegs war. Sie nahm an, es handle sich um einen Waldbrand.


22.07.1991

Frau mit Schere und Spreizer aus PKW befreit

Montag, 22.7.1991. Die Leitstelle Ostalb alarmiert um 7:20 Uhr die Heuchlinger Feuerwehr. „PKW-Unfall mit eingeklemmter Person".

Einsatzort: Sandgrube, Haus Nr. 2

Ausgerückt waren beide LF 8 und 11 Feuerwehrmänner.

Eine PKW Fahrerin fuhr, vom Wasserhochbehälter Hornfeld herkommend, in Richtung Kirche. Sie verlor die Gewalt über ihr Fahrzeug und fuhr frontal auf die Wohnhäuser Bernhard Klingenmaier/Josef Widmann. Sie wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Benzinleitung wurde dabei abgerissen.

In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurde die "schwergewichtige Fahrerin" aus ihrem PKW gerettet.
Einsatzende: 8:10 Uhr


20.08.1991

Technische Hilfe / Ein LKW beschädigte
die Telefonleitung nach Holzleuten
Am Dienstag, 20.08.91 wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einer Hilfeleistung gerufen. Auf der Kreisstraße nach Holzleuten beschädigte ein LKW einen Telefonmasten. Die Telefonleitung wurde vom Mast gerissen und lag auf dem Boden. Die Straße wurde komplett gesperrt, der Mast gesichert und die Leitung wieder angebracht. Polizei war an der Einsatzstelle.

Zeiten: 19:00 - 19:45 Uhr, Eingesetzt waren 3 Mann.


21.08.1991

Flächenbrand auf dem Hornfeld

Im Hornfeld geriet ein Kornfeld in Brand, konnte aber durch den Landwirt selbst gelöscht werden. Die alarmierte Feuerwehr brauchte nicht einzugreifen.


27.09.1991

PKW brennt in voller Ausdehnung / Weilerfeld

Bei Schweißarbeiten geriet im Weilerfeld ein PKW in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der PKW in voller Ausdehnung.
Die gutgemeinten Löschversuche eines Passanten löste den Totalbrand aus. Geistesgegenwärtig schnappte der Mann einen in der Garage abgestellten "Wassereimer" und schüttete das "Wasser" auf das brennende Auto. Pech gehabt: In dem Eimer war abgelassenes Benzin, das der Besitzer vor den Schweißarbeiten aus dem Tank auslaufen ließ.
Alarmierung: 18:13 Uhr, Einsatzende: 19:00 Uhr.
Brandursache: Schweißen am Fahrzeug.


31.12.1991

Benzin in der Kanalisation
Ein Anwohner aus der Hauptstraße bemerkte einen starken Benzingeruch aus der Kanalisation. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Die Kanalisation in der Hauptstraße und Brühlstraße wurde kontrolliert. Geringe Benzinmengen wurden im Ölabscheider in der Kläranlage gebunden. Der Verursacher konnte nicht ermittelt werden.
Einsatzbeginn. 16:30 Uhr
Ende: 17:45 Uhr

 

1993

Einsätze insgesamt 1993: 1 x Wohnung unter Wasser, 1 x Öl im Gewässer, 1 x Suchaktion, 1 x Hochwasser, 1 x Hilfeleistung Gabelstabler umgekippt, 1 x Wespen, 3 x PKW-Unfälle wo Öl ausgelaufen ist, 6 x Ölspuren und 1 x Brand. Zum Dezember Hochwasser ist zu bemerken, daß die Gemeinde nochmals mit einem blauen Auge davongekommen ist. Auch hier liefen die Verbereitungen unbemerkt im Hindergrund. Insgesamt wurden
96 Einsatzstunden geleistet. Im Notarzimmer wurde eine provisorische Leitstelle eingerichtet. Zuerst erwischte es die Kläranlage. Die Einsatzfahrzeuge, die dort untergebracht waren, wurden an der Tankstelle stationiert. Weitere Einzelheiten siehe Einsatzberichte.

 

17.03.1993

Umwelteinsatz Ölunfall

Öl im Grottebach. Durch die Kanalisation gelange Dieselkraftstoff in den Bach. Über der Wasserlauf des Grottebaches gelangte der Diesel in die Lein.
Alarmierung : 18:00 Uhr
Einsatzende: 22:00 Uhr
Im Einsatz waren 8 Mann 32 Stunden. An Fahrzeugen eingesetzt war das LF 8 und der MTW. Lage: Aus den Einlaufrohr ( Oberflächenwasser, Weilerfeld) an der Grottebrücke lief Diesel/Öl in den Grottebach. Die Ölschlieren bedeckten die gesamte Wasseroberfläche. Das Öl gelangte auch in die Lein. Unterhalb der Mündung Siechenbach war das Leinwasser stark belastet.. Das Wasserwirtschaftsamt wurde informiert. Tätigkeit der Feuerwehr: Im Siechenbach wurden mehrere Ölsperren errichtet und das Ölgemisch mit Ölbindemittel gebunden. Permanent und gleichmäßig lief das Öl weiter aus dem Auslaufrohr. Der Verursacher wurde festgestellt und war an der Einsatzstelle. Der Kanal wurde anschließend mit Wasser gespült und von den Ölresten gereinigt


18.03.1993

Bei der Firma Schönberger, Zimmermann , ist ein Gabelstabler umgekippt und Öl ausgelaufen

05.04.1993
Unfall auf der Landesstraße nach Laubach. Ein PKW stieß mit einem neue KTW vom DRK (Überführungsfahrzeug) zusammen.
Funkalarmierung durch die Leitstelle um 9:05 Uhr
Einsatzende: 10:00 Uhr


18.04.1993

Zwei Ölspuren an einem Tag
Küferstraße und Hofraum vom einem Privathaus
Alarmierung: 10:00 Uhr

Große und lange Ölspur

Alarmierung: 11:15 Uhr
Einsatzende: 13:00 Uhr
Ölspur auf der Landesstraße Mögglingen bis zum Wanderparkplatz. Weiter duch den ganzen Ort, entlang der Schechinger Straße bis zur Abzweigung Sandgrube. . Polizei war anwesend. Zur Beseitigung eingesetzt waren 9 Mann


09.08.1993

Nach PKW Unfall lief Öl aus
Auf der Ortsumgehung Holzleuten, Abzweigung Ortseinfahrt Holzleuten ereignete sich ein PKW Unfall. Die Feuerwehr nahm das ausgelaufene Benzin auf.
Alarmierung: 18:00 Uhr
Einsatzende: 19:00 Uhr
Im Einsatz waren 4 Mann


10.08.1993

Entfernung eines Wespennestes in einem Privathaushalt.
Nicht ganz Problemlos verlief dieser Einsatz. Die beiden Feuerwehrangehörigen sahen danach ziemlich demoliert aus.


01.03.94

Ölspur Dorfmitte bei Kaufhaus Mezger

Dauer : 16:00 - 17:00 Uhr

Eine PKW-Lenkerin fuhr mit nicht angepasster Geschwindigkeit in den Absperrbereich hinein und beschädigte den zur Straßenabsicherung eingesetzten PKW von einem Feuerwehrangehörigen.


14.03.94

Ölspur
13:00 -14:00 Uhr. Kreuzung Leinzeller Str. Verursacher unbekannt.


19. März 1994

Hochwasser Kanalbau Küfebachdole.

Im Einsatz waren 10 Mann je 4 Stunden.
Einsatz an der Küferbachdole. 1Mann= 2 Stunden, 9 Mann je 4 Stunden.
12:30 Uhr-16:30 Uhr.

Durch die starken Regenfälle ist der Pegel des Rückhaltebeckens permanent angestiegen.

Der Schieber des Beckens war, auf Grund der Kanalbauarbeiten, relativ weit zurückgedreht. Um 10:00 Uhr wurde ein stetiges Ansteigen des Pegels beobachtet. Um 12:00 Uhr alarmierte Kommandant Bernd Schwarz telefonisch 9 Feuerwehrmänner. Um 12:30 Uhr versuchte die Feuerwehr , durch Hochdrehen des Schiebers ein weiteres Ansteigen des Wassers im Becken zu verhindern. Die Durchlaufmenge war aber begrenzt auf die Fassungskapazität des provisorischen „Folienbachs" der Baufirma. Diese eingeleitete Maßnahme blieb aber ohne Erfolg. Der Pegel stieg weiterhin an. Die Baufirma, Herr Bürgermeister Pawlita und das Wasserwirtschaftsamt wurden verständigt. Alle unterrichteten Stellen und Personen waren kurze Zeit später an der Einsatzstelle.

Lage

Durch die Schieberdrosslung war der Auslauf es Beckens begrenzt. Der Pegel im Becken stieg weiterhin an.

Maßnahmen

Die Auslaufmenge wurde durch den Schieber erhöht. Das „Folienbett" der Baufirma wurde, auf der ganzen Länge, befestigt und mit zusätzlichen Steinen beschwert. Die provisorische Einlaufrinne in den Kanal mußte zusätzlich fixiert und stabilisiert werden.

Nach ca. 1,5 Stunden war der Wasserpegel, trotz der Maßnahme, immer noch stark angestiegen. Bis zum Überlauf fehlte nur noch ein Meter. Die Firma Ebert erweiterte den Einlauf in den Hauptkanal. Der Schieber wurde weiter geöffnet.

(Funkruf: „Flutwelle in Sicht aber noch nicht eingetroffen. Roland dreh zu, dreh zu".

Der Folienbach konnte die Wassermenge nicht mehr aufnehmen. An mehreren Stellen wurde die Uferbefestigung durch das überlaufende Wasser weggespült. Am alten Haus von Robert Weber drang Wasser in das Erdgeschoß. ( Einsatz Wassersauger und Tauchpumpe). Durch die Firma Ebert wurde der Einlauf in den Hauptkanal noch weiter geöffnet. Der Schieber am Becken wurde anschließend bis zum Anschlag aufgedreht. Durch diese Maßnahme wurde das Überlaufen des Damm´s verhindert.

Folgende Geräte wurden eingesetzt:

1 LF 8

1 Tauchpumpe

1 Notstromaggregat

Schaufeln und Spaten.

Feuerwehrmänner waren wie folgt eingesetzt:

Beobachtung Wasserpegel

10:00 Uhr-12:00 Uhr 1 Mann

12:30 Uhr-16:30 Uhr 9 Mann

Am späten Abend und in der Nacht wurden weitere Kontrollgänge durchgeführt.


25.03.1994

Ein weiterer Hochwassereinsatz am Küferbach - Rückhaltebecken.

 

12.04.1994

Hochwasser Küferbachdole

Erste Alarmierung um 10:00 Uhr. Im Einsatz waren 5 Feuerwehrmänner die ständig die Lage beobachteten und kontrollierten.

Erneut, verursacht durch starke Regenfälle, ist der Pegel des Rückhaltebeckens bedenklich angestiegen. Seit 18:00 Uhr wurde das Becken durch Feuerwehrmänner überwacht.
Da der Kanal frisch betoniert war, konnte der Schieber nicht weiter geöffnet werden. Gegen 21:00 Uhr wurde die Firma Ebert informiert. Mit starken Pumpen wurde vergeblich versucht, einen Pegelanstieg zu verhindern. Bis zum Überlauf fehlte nur noch knapp ½ Meter. Der Schieber mußte zur Sicherheit ganz geöffnet werden. Ein Großteil des frischen Betons wurde vom Wasser mitgenommen, ebenso das angepasste Baustahlgewebe.
Im Einsatz waren 7 Mann.

Einsatzende: 01:00 Uhr.


25.04.1994

Rückhaltebecken Küferbach übergelaufen,

20:30 Uhr Alarmierung über Leitstelle,
Straße Heuchlingen/Möggglingen überflutet.

Im Einsatz waren 15 Mann. Einsatzzeit: 22,5 Stunden.
Gegen 17:30 Uhr schoben sich dunkle Gewitterwolken von Osten her über unsere Gemeinde. Es herrschte absolute Windstille. Aus den schwarzen, dicken Regenwolken prasselte sintflutartiger Regen herab. Die Starkniederschläge konzentrierten sich primär auf die südliche Gemarkung.
20:30 Uhr Alarmierung über die Leitstelle. (Meldung über Polizei) Straße Heuchlingen-Mögglingen, Abzweigung Brackwang überflutet. Die Dole unter der Landstraße faßt das Wasser nicht mehr. Die Straße war auf einer Länge von ca. 8 Metern überflutet Zur Verkehrssicherung wurden Warnschilder aufgestellt. Eingesetzt waren 15 Mann je 1,5 Std.
Alle Bacheinläufe und akute Hochwasserschwerpunkte wurden im gesamten Gemeindegebiet überprüft. Die Einlaufschächte nahmen aber alle Wassermassen auf. Es bestand keine akute Gefährdung. Die Wehr rückte ein.
Verzögert und durch weitere Starkniederschläge angewachsen, liefen die Wassermassen, wie Sturzbäche auf Holzleuten zu. Der Ortsteil stand binnen kurzer Zeit unter Wasser. Vom Hochwasser betroffen waren mehrere Häuser. Der Ortsteil war mit PKW`s nicht mehr passierbar.
In Heuchlingen floß das Wasser konzentriert über die Gänsbühl- und Alte Mögglinger Straße in Richtung Dorfmitte. Aus den Einlaufschächten schossen die Wasserfontänen in die Höhe.
2:00 Uhr Erneute Alarmierung über Funkmeldeempfänger. Die kurz zuvor eingerückten Feuerwehrmänner wurden erneut zur Hilfe gerufen. Die Einsatzstellen konzentrierten sich vor allem auf das Haus Rieg ( Abele) Gänsbühlstraße und auf den Ortsteil Holzleuten. Bei der Familie Abele stand das Untergeschoß unter Wasser. Hier waren 3 Mann 1,5 Stunden. Mit dem Gemeinde - Unimog wurden Sandsäcke nach Holzleuten transportiert.

Bereits seit 20:00 Uhr wurde der Wasserpegel vom Küferbach-Rückhaltebecken überwacht. Hier war ein stetiges Ansteigen des Pegels zu beobachten. Unschwer zu erkennen war, daß der offene Schieber die aus Holzleuten her anrückenden Wassermassen nicht verschlucken konnte. Rechtzeitig wurden folgende Maßnahmen eingeleitet:

1. Alarmierung der gesamten Wehr.

2. Unterrichtung Wasserwirtschaftsamt

3. Unterrichtung Firma Ebert, Dolenarbeiten

4. Unterrichtung Leitstelle Ostalb und Kreisbrandmeister

5. Warnung der Bevölkerung, Küferbachstraße

6. Entfernung parkenden PKW´s

7. Aufbau Sandsackbarrieren

8. Entfernen aller Körbe und öffnen der Einlaufschächte

9. Sperrung der Kreisstraße

10. Absperren gefährdeter Bereiche.

11. Zusätzliche Tauchpumpen wurden aus Heubach geholt

Der Küferbach Staudamm läuft über

Als zu erkennen war, daß der Damm in kürzerster Zeit überlaufen würde, wurde Sirenenalarm ausgelöst. Die aufheulende Sirene war für die Anwohner der Küferstraße das Warnzeichen: "Damm läuft über".

Bis zum Parkplatz Gasthaus „Adler" war die Küferbachstraße überflutet. Durch die geöffneten Einlaufschächte floss das Wasser relativ schnell ab. Die Straße war ca. 2 Stunden überflutet. Am Damm blieb der Überlauf in der Flutmulde. Im 1:00 Uhr wurde, nachdem der Damm nicht mehr überlief, der Einsatz beendet. Im Zimmer von Bürgermeister Pawlita gab es eine Stärkung für die von Regen und Wasser durchgeweichten Feuerwehrmänner. Eingesetzt waren an diesem Tag insgesamt 29 Mann je 3 Stunden im Hochwassereinsatz..

Am Damm blieben Wachen die ganze Nacht Wachen vor Ort.

Bemerkung zu diesem Einsatz:
Unverständlich waren die unqualifizierten und diskriminierenden Worte von einem Anwohner der Küferstraße , der die Feuerwehrmänner dafür Verantwortlich machte, daß "es so stark regnete" - " der Dammm überlief" und " die Küferbachdole überhaupt gebaut wurde".

Solche unqualifizierten Äußerungen von egoistischen Einzelpersonen sollte man normalerweise überhören. Für die Chronik und für die zukünftigen Feuerwehrmänner finde ich es aber wichtig, solche Vorkommnisse festzuhalten. Auch in späteren Jahren wird es immer wieder solche Trottel geben. Sie werden es aber nicht schaffen, uns vom Gedankengut der Nächstenhilfe abzuhalten.


12.05.1994

Ölspur, Verursacher bekannt
Ein PKW verunreinigte die Straße vom Brackwang herkommend bis Ortsausgang Schechingen..

9 Mann, je 2 Stunden waren im Einsatz


20.06.1994

PKW Unfall Holzleuten, Öl und Benzin ist ausgelaufen.

Eingesetzt waren 3 Mann je 1 Stunde.


26.06.1994

Nächtlicher Einsatz wegen Brandrauch in Wohnung

Ein Bewohner in der Breite bemerkte gegen 23:00 Uhr starken Brandgeruch in seiner Wohnung. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Der Einsatz verlief negativ. Vorsichtshalber wurde die mobile Brandmeldeanlage installiert. Um 01:00 Uhr war der Einsatz beendet.


16.11.1994

PKW- Unfall

Mögglinger Straße/Abzweigung Brackwang.10:55-12:15 Uhr
25 Mann im Einsatz.

Am 16.11.1994, 10:55 Uhr wurde die Feuerwehr über die Leitstelle alarmiert.

Auftrag: „Auf der Landesstraße 1158 Heuchlingen - Mögglingen , Abzweigung Wanderparkplatz, liegt PKW im Wasser - Person noch im Fahrzeug."
Der Unfall PKW lag im Straßengraben - Dach nach unter, die Räder in der Höhe. Der PKW lag so exakt im Graben, daß sämtliche Türen nicht mehr zu öffnen waren. Die Heckscheibe war entfernt, das Wasser vom Bach lief von hinten ins Fahrzeug. Die ersten Einsatzkräfte kletterten durchs Heckfenster. Wasserhöhe im Fahrzeug ca. 30 cm. Personen waren nicht mehr im Fahrzeug. Polizei und Notarzt waren an der Einsatzstelle. Am Fahrzeug lief eine größere Menge Benzin aus. Im Küferbach wurden Ölsperren errichtet. Verunreinigtes Erdreich wurde abgetragen. Die Feuerwehr unterstützte den Abschleppdienst beim Bergen des Fahrzeuges. Das auf der Straße ausgelaufene Öl und Benzin wurde gebunden. Straßen-Warnschilder wurden aufgestellt
Eingesetzt waren: 25 Mann je 1,5 Stunden


10.12.1994

Ölspur. - Brackwanger Straße, durch´s ganze Dorf bis ins Weilerfeld
5 Mann je 1 Stunde waren im Einsatz. Verursacher unbekannt.


09.12.1994

Technische Hilfe PKW Unfall Richtung Mögglingen

Am Freitag, 09.12.1994 wurde die Freiwillige Feuerwehr Heuchlingen zu einer Technischen Hilfeleistung alarmiert. Die Meldung kam von einem fremden Autofahrer, der den Unfall am Feuerwehrhaus meldete. Zu dieser Zeit waren gerade einige Feuerwehrleute anwesend. Die Alarmierung erfolgte über den Alarmgeber in der Einsatzzentrale. Zeit: 17:30 Uhr. Einsatzstelle: Landstraße 1158 Richtung Mögglingen. Schadenslage: „PKW umgestürzt im Graben, Öl und Benzin läuft aus." Nach dem Eintreffen an der Unfallstelle waren keine Personen mehr im Fahrzeug. Der PKW lag im Tiefenbach (auf dem Dach). Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf das Aufnehmen von ausgelaufenem Benzin. Auf einer Strecke von ca. 300 m wurde das im Bach treibende Benzin aufgenommen und gebunden. Polizei war an der Einsatzstelle. Einsatzende: 18:50 Uhr

Eingesetzt waren: 16 Mann je 1,5 Stunden

22.10.

Ölspur. Von der Brücke bis zur Abzweigung Brackwanger Str.

11.10.

Ölspur. Schechinger Straße bei Haus Ludwig Schwarz in der Kurve.

3 Mann je 1 Stunde

 

08.10.1994
Brand Bauwagen TV Halle

Eingesetzt waren: 9 Mann je 2 Stunden.

 

26.03.1994

Hochwasser an der Küferbachdole

 

Einsatz an der Küferbachdole. Eingesetzt waren 11 Mann je zwei Stunden. Die Feuerwehr wurde direkt von der Hauptversammlung zum Einsatz gerufen.

 

Am Vorabend fand im Feuerwehrhaus in Holzleuten die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr statt.

Um 3:43 Uhr erfolgte eine Alarmierung, erneut wegen Hochwasser. Die Meldung erfolgte durch Herrn Josef Weber über Telefon. Zu dieser Zeit waren

11 Feuerwehrmänner noch im Feuerwehrhaus in Holzleuten.

Lage

Durch starke Regenfälle war des Wasservolumen am Auslauf Küferbachrückhaltebeckens angestiegen. Der provisorische Einlauf vom „Folienbach" in den Hauptkanal wurde weggespült. Das Wasser strömte an die Uferböschung vom Haus Josef Weber.

Maßnahmen

Der Schieber vom Becken wurde zurückgedreht. Ein neuer Einlauf in den Hauptkanal wurde mit Baumaterial aufgebaut.

Alarmierung: 03:43 Uhr

Ende: 6.02. Uhr. Bürgermeister Pawlita lud, nach beendeter Arbeit, die „nassen" Feuerwehrmänner zum Kaffee ins Rathaus ein.

Ölspur Ortsmitte bis zum Wanderparkplatz L 1158 27.02.1994

6 Mann. Einsatzzeit: 9 Stunden

Einsatzzeiten 1994 = 326 Stunden